Das Kulturforum Schorndorf

Mehr Kultur für Schorndorf

Wenn auf kulturpolitischen Tagungen debattiert wird, fallen schnell die Schlüsselbegriffe »Kulturelle Teilhabe« und »Bürgerschaftliches Engagement«. Schorndorf hat den Weg der Partizipation seiner Bürger*innen bereits Mitte der 1980er Jahre beschritten.

1984 fanden in Schorndorf die Baden-Württembergischen Literaturtage statt. Konzipiert von einer ehrenamtlich arbeitenden Projektgruppe, die Beteiligungsmöglichkeiten für viele gesellschaftliche und kulturelle Gruppen erarbeitete, organisiert von hauptamtlichen Kräften des Bürgermeisteramts. Der Erfolg beflügelte und die Idee der bürgerschaftlichen Teilhabe sollte von nun an grundlegend auf die gesamte kommunale Kulturarbeit angewandt werden.

1985 tagten die ersten Kultursektionen und im November 1986 trat das Kulturforum zum ersten Mal bei einer Lesung in Erscheinung. Nach dem Bildhauersymposium 1987 kam es dann im März 1988 zur offiziellen Gründung des Kulturforum, dem die kommunalen Kulturaufgaben übertragen wurden.

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Vom Haupt- zum Ehrenamt – so ist das Kulturforum organisiert

Der Verein setzt sich aus Sektionen zusammen, die die verschiedenen Genres des kulturellen Spektrums abdecken. Die Sektionen werden von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen geleitet, die Mitglieder der Sektionen sind ebenso ehrenamtlich tätig.

Die hauptamtliche besetzte Geschäftsstelle sorgt für die organisatorische Umsetzung der Projekte in Zusammenarbeit und unter Mithilfe der Ehrenamtlichen.

Die Geschäftsstelle ist die Schnittstelle zwischen allen Sektionen und Projektgruppen, der Stadtverwaltung Schorndorf, den Schulen und Kooperationspartnern wie dem Kunstverein Schorndorf, dem Stadtmuseum, dem Jazzclub Session ’88 und vielen mehr. Interessent*innen werden von der Geschäftsstelle in die entsprechenden Sektionen und Gruppierungen vermittelt.