Manuela Tirler

Manuela Tirler

Stahlbildhauerin

Manuela Tirler gehört mit ihrer unverwechselbaren und eigenständigen Position zu den führenden Stahlbildhauerinnen im deutschen Südwesten und wurde bereits mit einer Vielzahl an Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Das Interesse der Künstlerin gilt der Vielfalt der Formen, die sie in der Natur findet. In dem Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst schafft sie aus sprödem, scharfkantigen Stahl- und Eisendraht, aus Armierstahl oder Moniereisen, schwerelos wirkende, abstrakte Gebilde, die an Äste, Reisigbündel oder vom Wind zerzauste Bäume erinnern. Die Härte des Stahls trifft auf die filigrane Vielgestaltigkeit der Natur. Das Spiel mit den Gegensätzen zwischen der Materialität des harten, scheinbar unbeugsamen Stahls- und Eisendrahts und den naturhaften, wie zufällig gewachsenen Formen der dreidimensionalen Arbeiten, zwischen Leichtigkeit und Schwere, Chaos und Ordnung, faszinieren den Betrachter. (Dr. Günter Baumann, Kunsthistoriker, Stuttgart (2016))

Manuela Tirler (geb. 1977 in Stuttgart) wuchs in Morristown /Tennessee und Wiernsheim / Enzkreis auf. Sie studierte Freie Bildhauerei und Freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Werner Pokorny, Prof. Micha Ullman, Prof. Markus Ambach und Prof. Rainer Ganahl. 2007 führte sie das Baden-Württemberg-Stipendium nach San Francisco, wo ihr der  "mixed media"- award der Galerie Calstate East Bay, California verliehen wurde. Von 2008 bis 2010 erhielt sie ein Atelierstipendium der Stadt Nürtingen und von 2010 bis 2013 ein Atelierstipendium des Landkreis Esslingen. In zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen waren ihre Werke zu sehen. Viele ihrer Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum oder bei privaten Sammlern.

Foto: Daniela Wolf

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