Konzertparodie: »Klassik, Klezmer und Klamauk«
Was es erfordert, Musik zu parodieren, zeigen Gogol & Mäx: Musikalität, Timing, Fantasie, Können, Akrobatik, Humor, Überzeichnung, verrückte Ideen, schauspielerisches Talent, ein paar Requisiten und das Beherrschen einer Unzahl von Instrumenten. Was die beiden in einer zugetexteten Welt dagegen gar nicht brauchen, sind Worte. Die Show von Gogol & Mäx folgt ihrer eigenen, universellen Sprache, die mit »Klassik, Klezmer und Klamauk« vielleicht pointiert bezeichnet, aber nur oberflächlich beschrieben wäre. Eine Sprache, die einen Tränen lachen lässt und zu Tränen rührt, die poetisch und derb ist, die gleichzeitig in die Tiefe der Musik und ins Zwerchfell führt. Unglaublich.
Was für ein Glück, dass sich Christoph Schelb und Max-Albert Müller getroffen haben. Dass sie gemeinsam die Passion für diese Art der Konzertparodie entwickelt haben. Und dass sie diese Passion über Jahre derartig professionell perfektioniert haben, dass man die beiden in Barcelona, Bangkok, Bozen und Backnang sehen möchte und engagiert.
Wann hat man schon mal die Gelegenheit, weltweit Gefragten den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg zu verleihen, dachte sich die Jury. Sie vergibt den Preis verdientermaßen an einen echten Klassiker: Gogol & Mäx.
Eine Veranstaltung der Kulturgruppe Oberberken e.V. in Kooperation mit dem Kulturforum Schorndorf.

